Ein Schritt neben den Pfad kann seltene Moose zerstören, ein Griff an bröseligen Fugen Jahrhunderte beschädigen. Gehen Sie achtsam, berühren Sie wenig, staunen Sie viel. Lassen Sie Pflanzen stehen, verschließen Sie Tore behutsam, folgen Sie Hinweisen. Wer Verantwortung zeigt, schützt Geschichte fühlbar. So bleibt der Ort authentisch, und zukünftige Gäste erleben dieselbe stille Ehrfurcht.
Licht einfangen, ohne zu blenden: Fragen Sie Menschen vor Porträts, respektieren Sie religiöse Räume, verzichten Sie auf Blitze in Museen. Drohnen stören Vögel und Besucher, sind oft verboten und gefährden Privatsphäre. Die schönsten Bilder entstehen, wenn wir hören, beobachten, atmen, warten. Dann erzählen Steine und Schatten Geschichten, die kein Rotorlärm übertönt und kein Eifer verwischt.
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